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Chor -Leitung und -Vorstände

In den nachfolgenden Datenzusammenstellungen entnommen aus den jeweiligen Mitschriften zu den Jahreshauptversammlungen, sind die Personen aufgeführt, die Funktionen in der Chorleitung wahrnahmen und -nehmen und als Vorstand (1. und 2. Vorsitz), Kassenwart, Schriftführer, Notenwart und Beisitzer im Sinne des Kirchenrechtes für die Chorarbeiten verantwortlich zeichneten bzw. zeichnen.

Die Angaben basieren auf der Auswertung von Protokollbüchern, Gesprächen, persönlicher Aufzeichnungen und Pressemeldungen zum Kirchenchor Cäcilia Fernthal 1922. Für die Jahre 1986 und ´95 liegen keine Mitschriften vor. Protokollbücher zu den Jahren 2020 und 21 – seit 2021 kursiert der meldepflichtigen Infektionskrankheit SARS-CoV-2, die daraus resultierenden Aktivitätseinschränkungen, legalisiert über amtliche Coronaverordnungen, prägten das gesellschaftliche Leben: noch im Juli 2022 verzeichnete Deutschland Inzidenzwerte um 500, in einigen EU-Staaten mehr als 1000 – wurden ersetzt durch den von der Schriftführung erstellte und veröffentlichte Jahresbericht.

DIRIGENT UND MUSIKALISCHE LEITUNG

1922-30    G. Plier
1930-37 J. Reuter
1938-45  Kapläne der Pfarrei: H. Groß bis ´39, H. Backhaus, H. Wagner und P. A.
Söhngen OFM bis ´46
1946-31.08.1951J. Junglas
01.09.1951-2017J. Hoppen, seit 1968 unterstützt durch Alois Hoppen musikal. Chorbegleitung
seit 2017 Beatrix Hoppen, Dirigentin
seit 2017 Alois Hoppen, Organist und musikalische Leitung

1. VORSITZENDER

1922 – 1936H. F. Mues, Pfarrer
1936 – 1941W. Butz, Pfarrer
1942 – 1948J Malburg, Pfarrer
1948 – 1958A. Drauden, Pfarrer
1958 – 1995P. Wagner
1996 – 2000R. Böcking
2000 – 2008H Weißenfels
2008 – 2013R. Böcking
2013 – B. Hoppen

2. VORSITZENDER

1922H. Ewens
1922 – 1925H. Lenzenbach
1925J. Reuter
1925 – 1926J. Rüth
1926 – 1929J. Reuter
1929 – 1930H. Lenzenbach
1930 – 1933P. Müller
1933 – 1946F. Dinspel
1946 – 15.03.1953P. Spitz
15.03.1953 – 1958J. Junior
1979 – 1995M. Mrusek
1996 – 2002H. Junior
2003 – 2008M. Prassel
2008 – 2011M. Heßler
2012 – 2013B. Hoppen
2013 – R. Böcking

KASSIERER

1922 – 1923M. Thomas
1923 – 1927J. Reuter
1928 – 1930F. Müller
1946 – 1957A. Kruft
1958 – 1979K. Junior
1979 – 2002E. Becker
2003 – 2008R. Böcking
2008 – 2013A. Heßler
2013 – 2023C. Ritter
2023 –I. Schiffgen

SCHRIFTFÜHRER (N=Notenwart / B=Beisitzer)

1922 – 1925F. Schulte
1926 – 1930F. Müller
1931 – 1937P. Müller
1931 – 1934H. Böcking (N)
1935 – 1953J. Pannhausen (N)
1935 – 1937J. Reuschenbach (B)
1937 – 1952P. Böcking (N)
1946 – 1957A. Kruft
1953 – 1961G. Zimmermann (B)
1957 – 1958H. Kallscheid (B)
1957M. Sorg (B)
1958 – 1960K. Junior
1960 – 1963H.-J. Junior
1961M. Hesseler (B)
1963 – 1972M. Prassel (N), ab 1971 (B)
1963I. Strunk (B
1963K. Heinz (B)
1963 – 1968F. Dinspel
1963 – 1971L. Fischer / W. Böcking / H.-D. Schmitz (N)
1968 – 1977C. Heinz
1971 – 1972G. Hecking (N)
1977 – 1986E. Müller
1979 – 1981L. Schmitt, M. Prassel (B)
1979 – 1981L. Hoppen (N)
1981 – 1983A. Scharenberg (N)
1984 – 2008L. Rüth (N)
1987 – 1995R. Böcking
1996 – 2008P. Kessler
1996 – 1997L. Hoppen, H. Grüber (B)
1998 – 2000B. Hoppen, O. Siegel (B)
2003 – 2008I. Katowitsch (B)
2003A. Christ
2008 – 2013B. Heßler
2008 – 2015H. Flesch, C. Ritter (N)
2008 – 2017E. Müller (B), M. Heßler (ab 2012 i.V)
2013 – 2017B. Hoppen
2020 – 2022B. Hoppen
2022 – Y. Kalb

Nennenswert sind die Chorleitertätigkeiten von Josef und Beatrix Hoppen: Er 66 Jahre lang und sie seit 5 Jahren … als erste Frau. Beide erlernten das leitende Chorsingen diszipliniert, geduldig und sicherlich nicht ohne Müh und Not und der ein um`s anderen reichenden Hand… autodidaktisch.

Wenn es im Chor mit der Abstimmung untereinander und zwischen den Stimmlagen nicht klappte, sie nahmen es auf sich und brachten zusammen. Und wenn der Organist Presto spielte, der Chor aber noch beim Largo war, schalteten sie sich ein, im Temperament zwar unterschiedlich, im Ergebnis immer gleich. Die Anlässe zum Schmunzeln überwogen deutlich die Anzahl der Chorproben einschließlich feierlicher und privater Veranstaltungen.

Ihnen, den anderen verdienten Dirigenten und den Kaplänen, die in der unheiligen Zeit für die Zwangsrekrutierten einsprangen, gilt inniger Dank.

Dank auch denen, die Verantwortung trugen und für die Vorstandsarbeit zeichneten, die zuarbeiteten und mit anpackten. Sie, die den Chor zusammenhielten, die ihn motivierten, für ihn warben und ihn vertraten. In Not und wirren Zeiten halfen sie, standen mit den Sängerinnen und Sänger schwere, sehr schwere Phasen durch, gaben nicht auf, wagten den Wandel in Zeiten des Aufbruchs und griffen Neues mutig auf.

Dank also allen Mitgliedern, die von Ein- und Weitsicht getragen mit ihrer Wahl zu dieser musikalischen Qualität und dem gelebten Gemeinsinn zu Hause und in der Welt beitrugen. Ein hundertjähriger Chor kann nicht nur aus drei Generationen berichten, er kann auch von kleinen und großen Dingen erzählen, kann Eindrücke wiedergeben und Blicke widerspiegeln, Verschwommenes klar rücken und Wertvolles deutlich hervorheben.

Für all das stehen die Namen: Vierstimmig – einzelne Lieder gar sechsstimmig vorgetragen – über Sopran, Alt, Tenor und Bass gesungen, vielstimmig über das Wort gesprochen und lobend begleitet durch spontanen, rauschenden, jedenfalls unüberhörbaren Beifall aus den Reihen derer, denen anschließend Beitrittsgedanken durch den Kopf gingen.