Spektakuläre Karnevalseröffnung im Bürgerzentrum Dreischläg
Ein buntes Programm mit einigen Überraschungen hatte die KG Fernthal zu ihrer Karnevalseröffnung am Freitag, den 21. November 2025 zusammengestellt.
Pünktlich um 19.11 Uhr marschierte die KG Fernthal in den festlich geschmückten Saal im Bürgerzentrum Dreischläg ein. Für Sitzungspräsident Mario Müller eröffnete sich eine ungewohnte Perspektive, da er spontan von den Elferratsmitgliedern Marcel Den Haese und Tobi Etscheid auf den Schultern zur Bühne getragen wurde. (Wie es sich später herausstellte, wird Marcel in der kommenden Session eine ganz andere tragende Rolle ausfüllen!)

So musste er nicht erst den Aufstieg auf die Bühne abwarten, um festzustellen, dass der Saal bereits zu diesem frühen Zeitpunkt proppe voll war.

Nach der stimmungsvollen Begrüßung gab der temperamentvolle Moderator die Bühne für die Jüngsten der KG frei – der Rasselbande.

Voller Stolz nahm die Rasselbande die ersten Orden des Abends in Empfang.

Danach konnte Mario Müller die erste Überraschung des Abends ankündigen. Der Elferrat tanzt!

Die akrobatischen Einlagen des Tanzes wurden mit atemberaubender Leichtigkeit ausgeführt, die Synchronisation der einzelnen Elemente verliehen der Darbietung einen Gesamteindruck voller Perfektion. Die Choreographie stammte von Julia Böcking, die die Jungs auch trainiert hatte.
Viele befreundete Vereine waren erschienen und hinterließen mit ihren Tanzgruppen allesamt eine excellente Visitenkarte.









Die neu gekürten Regenten der benachbarten Vereine gaben sich die Ehre bei der Proklamation in Fernthal zu Gast zu sein, um den Fernthaler „Kollegen“ in ihren Kreis aufzunehmen.

Dann war es soweit – um 22.11 Uhr wurde das streng gehütete Geheimnis gelüftet. Das Foyer wurde geräumt, denn der neue Regent der Dreischläger Jecken sollte erst beim Einmarsch in die Halle den anwesenden Gästen exklusiv vergestellt werden.
Dann war die Überraschung perfekt: Mario Müller rief den neuen Prinzen HASI I. VON SUFF UND SPASS herein. Die Gerüchteküche hatte im Vorfeld gekocht, doch mit diesem „Satansbraten“ hatte niemand gerechnet.

Unter tosendem Beifall drehte die Karawane eine Runde durch den Saal und musste sich durch die Menge begeisterter Gratulanten nach oben auf die Bühne kämpfen.

Der für einen Prinzen ungewöhnliche Name „Hasi“ ist abgeleitet von seinem vollständigen Namen Marcel Den Haese. Der Titel „von Suff und Spaß“ kommt nicht daher, dass er Fahrer eines Geländewagens ist, den er gerne fährt. Vielmehr hängt dies damit zusammen, dass er leidenschaftliches Mitglied des TSV (TrinkSportVereins) Fernthal und der Fernthaler Jugend ist, die bekanntlich für jeden Spaß zu haben sind. Marcel ist auch aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Fernthal, im Borscheider Dorfverein und im Elferrat der KG Fernthal. Er lebt seit 5 Jahren in Borscheid und ist aus dem Vereinsleben auf der Dreischläger Hüh nicht mehr wegzudenken.
Dann war für ihn das Pflichtprogramm zu absolvieren. Hasi I. hielt anfänglich nervös, aber dann gekonnt seine Antrittsrede. Der Prinzenwalzer war seiner Mutter vorbehalten und die Verleihung des diesjährigen Sessionsordens der KG machte ihm sichtlich Spaß.

Die Roten Husaren hatten den frisch gebackenen Prinzen auf die Bühne geführt und präsentierten anschließend ihren neuen Gardetanz.

Das Motto des Prinzen, Spaß zu bereiten, war schon am ersten Abend seiner Regentschaft Programm, denn die „Kölschrockkapelle Veedel for 12“ wartet nicht bis kurz vor Mitternacht, sondern heizte dem Publikum unmittelbar nach der Proklamation kräftig ein.


Gefeiert wurde „bis zum bitteren Ende“, das in Dreischläg meistens später kommt als geplant.
Die Freunde des Dreischläger Karnevals können sich nach der besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit auf eine turbulente Session freuen!


