Knatterfüchse – Ein Club stellt sich vor

Wie alles begann
Im Sommer 2021 saßen vier Freunde – Kevin Ingenrieth, Sebastian Schell, Julian Greiser und Eric Enters – bei einem gemütlichen Grillabend in Hombach zusammen. Zwischen Würstchen, kühlen Getränken und reichlich Erinnerungen an die wilden Jugendzeiten entstand eine Idee, die zunächst wohl niemand für ganz ernst nehmen konnte:
Man könnte ja einen eigenen Mofa-Club gründen?

Das Kuriose daran: Keiner der vier besaß zu diesem Zeitpunkt ein Mofa. Aber das sollte der Sache natürlich nicht im Wege stehen. Schließlich gab es in der näheren Umgebung genügend Vorbilder – und so reifte aus der ersten Schnapsidee langsam ein echter Plan.
Eines war schnell klar: Der neue Club sollte nicht einfach irgendein Mofa-Club werden, sondern eine eigene Optik bekommen und sich von den anderen unterscheiden. Dafür musste zunächst ein passender Name her.
Die vier Freunde erinnerten sich an ihre Jugend und an die Kultautos, die damals einen besonderen Stellenwert hatten. Ganz vorne mit dabei: der legendäre Opel Manta mit dem obligatorischen Fuchsschwanz. Gleichzeitig fiel auf, dass die Mofa-Clubs in der Umgebung fast ausnahmslos ein Tier im Namen trugen – vom Alligator bis zum Greifvogel.
Die Lösung lag damit praktisch auf der Hand: „Knatterfüchse“ sollte der neue Club heißen.
Bereits am nächsten Tag konnte Christian Becker für das Vorhaben gewonnen werden.
Nach und wurde das Projekt konkretisiert. Und weil man bei einem Mofa-Club schlecht nur vom Fahren reden kann, sondern irgendwann auch cruisen muss, machten sich Kevin Ingenrieth und Eric Enters kurzerhand auf den Weg und kauften die ersten beiden Mofas.

Die gebrauchten Fahrzeuge wurden komplett auseinander genommen und restauriert.

Organisation
Natürlich durfte auch ein entsprechender Vorstand nicht fehlen. Schließlich sollte das Ganze ordentlich aussehen – zumindest auf dem Papier. Kevin Ingenrieth wurde zum Präsidenten ernannt, Eric Enters übernahm das Amt des Vizepräsidenten. Die Rollenverteilung orientierte sich dabei ganz bewusst an den Gepflogenheiten klassischer Rockerclubs.
Wappen
Für das prägende Vereinslogo hatte Kevin Ingenrieth gesorgt, der einen Entwurf entwickelte.

Nach Auswahl von Schriftart und Rahmen entstand dieses offizielle Wappen der Knatterfüchse:

Das Logo der Knatterfüchse ist heute an vielen Orten in unterschiedlichen Varianten zu entdecken.


Outfit
Ebenfalls diesem Vorbild folgend, wurden die Knatterfüchse standesgemäß mit eigenen Kutten ausgestattet. Sie wurden angeschafft und nach festen Regeln bestickt.

Mitgliedschaft
Der Club wuchs schnell und zählte bald zwölf Mitglieder.
Sich melden und Knatterfuchs werden? So einfach ist es natürlich nicht!
Wer neu aufgenommen werden will, muss zunächst ein strenges Aufnahmeritual über sich ergehen lassen. Als sichtbares Zeichen seiner Anwartschaft bekommt der Neuling eine pinkfarbene Weste.

Ist diese Hürde genommen, folgt die eigentliche „Kuttenweihe“.
Nach einer gemeinsamen Ausfahrt muss der Proband zunächst ein Grillfest organisieren. Dort erhält er schließlich seine endgültige Kutte samt Vereins-Patch. Doch bevor er das gute Stück selbst tragen darf, kommt noch der entscheidende Moment: Die Kutte wird auf den Boden gelegt – und jedes Mitglied fährt einmal darüber.

Erst danach ist es dem frischgebackene Knatterfuchs erlaubt,seine Kutte anzuziehen.
Ein ungewöhnliches Ritual, aber eines mit Symbolcharakter: Wer diese Prozedur überstanden hat, ist endgültig angekommen – und fortan ein vollwertiges Mitglied der Knatterfüchse.
Aktivitäten
Eine Fülle unterschiedlichster Aktivitäten bestimmen das Vereinsleben der Knatterfüche.
Gemeinsame Ausfahrten:

Besuche bei befreundeten Clubs:

Spaß am Mofa-Fahren:

Gastgeber sein:

Gemeinsame Erlebnisse:


