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Vom 4. bis 7. Juni unternahm die Freiwillige Feuerwehr Fernthal ihre diesjährige Feuerwehrtour. Ziel war die bayerische Landeshauptstadt München.

Bereits um 4.45 Uhr trafen sich die Teinehmer voller Vorfreude und und bestens gelaunt am Feuerwehrgerätehaus.

Der Vorstand hatte für jeden ein kleines Verpflegungspaket mit heimischen Spezialitäten vorbereitet – wobei sich für die Dreischläger Feuerwehrleute die „heimische Region“ bis nach Hachenburg erstreckt.

Pünktlich um 05:00 Uhr ging es ab wie die Feuerwehr zum ICE-Bahnhof nach Montabaur.

Im Zug die Plätze eingenommen, konnte man sich endlich entspannen und die Fahrt nach München genießen.


Nach der Ankunft ging es mit der Straßenbahn weiter zum Hotel, wo sofort eingecheckt wurde.

Der restliche Nachmittag stand zur freien Verfügung. Während einige Teilnehmer es kaum erwarten konnten, die Münchner Biergärten zu erkunden, zog es andere zur berühmten Eisbachwelle.

Dass Feuerwehrleute nicht wasserscheu sind und der Umgang mit Wasserfahrzeugen insbesondere der Fernthaler Wehr nicht fremd ist, stellte sich dort schnell heraus.

Am Abend kamen die Mitglieder der unterschiedlichen Interessengemeinschaften wieder zu einem gemeinsamen Essen in einem Brauhaus zusammen.

Die Erlebnisse wurden dort mit den Kameraden geteilt und sorgten für einige unterhaltsame Geschichten.

Für einige war der Tag damit jedoch noch nicht beendet – sie nutzten die Gelegenheit, das Münchner Nachtleben kennenzulernen.


Nach einem gemeinsamen Frühstück begann der Freitag mit einem besonderen Programmpunkt:

Der Name des Unternehmens läßt zwar eher an die Produktion von Gartengeräten denken, tatsächlich folgte jedoch eine zünftige Brauerei-Besichtigung.

Hier erhielten die Feuerwehrleute interessante Einblicke in die Kunst des Bierbrauens.

Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den aufwendigen Herstellungsprozessen, die ihnen beim nächsten unbeschwerten Schluck Bier sicherlich wieder in Erinnerung kommen werden.
Anschließend stärkte man sich in der brauereieigenen Gastronomie.


Nach einer kurzen Pause im Hotel ging es weiter nach Taufkirchen. Dort verbrachten die Feuerwehrleute zunächst einige gesellige Stunden im Biergarten, bevor sie am Abend die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Taufkirchen anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums besuchten.

Im Rahmen der Feierlichkeiten überreichten die Westerwälder ein Geschenk sowie eine Flasche Hachenburger Hell als Zeichen der freundschaftlichen Verbundenheit.

In geselliger Runde wurde anschließend gemeinsam gefeiert, gelacht und neue Kontakte geknüpft.


Der dritte Tag stellte den fachlichen Höhepunkt der Reise dar.

Er begann entspannt in typisch bayerischer Atmosphäre.

Anschließend besuchte die Gruppe der Freiwilligen die Wache 4 der Berufsfeuerwehr München.

Bei einer ausführlichen Führung erhielten die Besucher spannende Einblicke in den Einsatzalltag und die Organisation einer Großstadtfeuerwehr.


Den Abend verbrachte man im Augustiner Biergarten bei gutem Essen und Getränken. Für die Hartgesottenen ging es danach jedoch noch weiter – erneut ins Münchner Nachtleben.


Am Sonntag, den 07. Juni 2026 trat die Reisegruppe nach einem letzten gemeinsamen Frühstück die Heimreise an. Mit dem ICE ging es um 12:20 Uhr zurück in Richtung Westerwald. Nach der Ankunft am Feuerwehrgerätehaus ließen die Teilnehmer die Tour bei einem gemeinsamen Essen ausklingen, bevor sich alle auf den Heimweg machten.



Die Feuerwehrtour 2026 nach München war ein voller Erfolg. Neben fachlichen Eindrücken standen vor allem die Kameradschaft und der Austausch mit anderen Feuerwehren im Mittelpunkt.
Besonders die Besuche bei der Feuerwehr Taufkirchen sowie der Berufsfeuerwehr München werden den Fernthalern noch lange in bester Erinnerung bleiben.