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Die diesjährige Karnevalssession war recht kurz, sodass der Zuch in Dreischläg bereits für Samstag, den 14. Februar 2026 angesetzt war.
Vielleicht hing es mit dem frühen Termin zusammen – es war zumindest bitterkalt op der Dreischläger Hüh. Trotzdem nutzten viele Liebende an diesem Valentinstag die Gelegenheit, das klassische „Candle-Light-Dinner“ gegen das bunte Treiben auf dem Fernthaler Karnevalszuch einzutauschen.

Die Organisatoren der KG Fernthal hatten wieder einen tollen Zug zusammengestellt mit sehr schönen Wagen und Fußgruppen.

Die Zugleitung Mario „Litti“ Dasbach und Lars Reuschenbach

Der geplante Verlauf war wie in den Jahren zuvor:

Bei „Fichtels“ wurde sich aufgestellt und am Eisenstein der Zug beendet.

Kommentator war, wie bei der Premiere im letzten Jahr, Manni Ley. Er ist mittlerweile ein richtiges „Zugpferd“ im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Witz und Humor vermittelt er zu jeder Gruppe die wichtigsten Informationen und Hintergründe. Seine Spontanität ist jetzt schon legendär.

Manni Ley mit seiner Ehefrau Alexandra im Kommentatorenwagen

Pünktlich um 15.11 Uhr (eine Stunde früher als sonst) setzte sich der Zug in Bewegung und wurde von den frierenden Zuschauern wärmstens empfangen.

Das galt natürlich auch für das erste Fahrzeug in knalligem Rot:
Die Freiwillige Feuerwehr Strauscheid fuhr „safety first“!

Dann folgten die Wagen der angemeldeten Zugteilnehmer.

1. Junggesellenverein Lorscheid

Die Mitglieder des Lorscheider Junggesellenvereins unter der Leitung von Tom Graziola und Niklas Lorscheid waren wieder als Astronauten unterwegs. Alle 2 Jahre wechseln sie Motto und Wagen. Für diese Session war die letztjährige Rakete noch einmal gepimpt worden.

Was echte Astronauten fürchten nahmen die tollkühnen Junggesellen bewußt in Kauf: „Absturz nicht ausgeschlossen!
Auch bei den Junggesellen ist mittlerweile das weibliche Geschlecht vertreten.

Der Wagen von Jan Schumacher muss jedes Jahr neu aufgebaut und nach der Session wieder zurückgebaut werden, da er landwirtschaftlich genutzt wird. Fahrer des Traktors war Florian Neifer.


2. Jecke Jugend

Die „Jecke Jugend“, befreundete junge Menschen aus der VG Asbach, sind schon seit Jahren im Dreischläger Zuch vertreten.

In diesem Jahr war ihr Motto „Die Jecke Jugend und der verrückte Bauernhof“. In der Filmvorlage von 2006 feiert der Stier Otis mit den anderen Tieren Partys in Abwesenheit des Farmers.

Mit dem Untertitel „… mehr Promille als Milchleistung“ gibt es einen Hinweis darauf, welche Inhaltsstoffe die Getränke haben, die auf ihrem bunten Wagen ausgeschenkt wurden.

Auf dem Bauernhof von Werner Buchholz in Altenburg wurde der Wagen gebaut. Was in dessen Abwesenheit von der Jecken Jugend veranstaltet wurde, bleibt ihr Geheimnis.


3. JGV Frohsinn 1920 e.V. Vettelschoß

„Bereit zum Entern“ waren die Vettelschosser Junggesellen, die mit ihrem imposanten Piratenschiff in den Fernthaler Hafen einliefen.

Die Freunde aus Vettelschoß kommen schon seit vielen Jahren und bringen viele Zuschauer mit.

Auf den ersten Blick erschien das Piratenschiff mit seiner Besatzung gespenstig, fast beängstigend.

Von Nahem betrachtet handelte es sich jedoch um sehr nette und freundliche Karnevalsjecken. Der Verein mit seinem 1. Vorsitzenden Jan Weißenfels steht für Tradition, Gemeinschaft und unvergessliche Feste.

4. KV Jecke Freunde Neustadt

Der Karnevalsverein „Jecke Freunde Neustadt“ erschien mit einem Wagen in seinen Vereinsfarben Pink-Schwarz-Weiß.

Das diesjährige Motto lautet:
„Mit Herzblut jeck, von Klein bis Groß,
wir sind die jecken Freunde, auf los geht´s los.“

Der Verein wurde im März 2025 gegründet. Er hat mittlerweile 60 Mitglieder1. Vorsitzende ist Cindy Limbach.


5. Fernthaler Jugend

Auch für den Wagen der Fernthaler Jugend diente als Vorlage ein Animationsfilm aus dem Jahre 2006. Der kurze und einprägsame Name lautet: „Cars“

Der riesige Truck wurde wieder zur Verfügung gestellt von der Familie Buchner und ihrer Firma Allrounder Showtruck.

Während die Akteure in dem Film nur Autos waren, die sich wie Menschen und Tiere verhalten, waren die Zugteilnehmer der Fernthaler Jugend ausgesprochen menschlich und lebendig.

Die Fernthaler Jugend war mit 70 Personen wieder die teilnehmerstärkste Gruppe.

6. NKV Neustadt

Der NKV kam mit seinem Prinzenwagen.

Das Prinzenpaar mit Gefolge wurde von den Neussender Möhnen als Fußgruppe begleitet.
Der 1. Vorsitzende Jannik Czenia nahm einen besonderen Platz auf dem Wagen ein, denn er war der Prinz 2026.
Die „Präsidentin und Abteilungsleiterin Möhnen“ Martina Weißenfels führte die Fußgruppe an.

Auf dem Wagen an höchster Stelle: das Prinzenpaar Jannik I. und Sarah I.;
sowie das Kinderprinzenpaar Luca II. und Emma I.

7. Heidchenländer Strauscheid und Freunde

Seit 2002 sind die Strauscheider ununterbrochen im Dreischläger Zuch dabei.
„Vollgas zum Ziel“ waren die „Heidchenländer und Freunde“ in diesem Jahr unterwegs.

Ihr Formel 1 Fahrzeug wurde natürlich von einem PS-starken Boliden gezogen.

Gero Trenkler war für die Gruppe verantwortlich. Dadurch war er in einer Doppelfunktion, da er als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr auch für die Zugsicherung durch die Strauscheider zuständig war.

Verwechslungen nicht auszuschließen: Eine gewisse Ähnlichkeit mit den Cars-Kostümen der Fernthaler Jugend war nicht zu leugnen.

8. DG Borscheid

Wer Prinz Hasi sieht, dem fällt auf:
Das ist schon ein Riesen-Exemplar seiner Gattung. Daher braucht er auch einen großen Hasenstall.

Artgerechte Haltung garantiert: Großer Stall – große Hasenfamilie

Die Dorfgemeinschaft Borscheid, der TSV Fernthal und die Freiwillige Feuerwehr Fernthal hatten sich zusammengetan und den rustikalen Wagen gebaut.

Wer dem Fernthaler Zuch beiwohnte, der wusste, wie der Hase läuft!

9. KG Fernthal

Die KG Fernthal thronte wieder auf ihrer Burg.

Diese Festung war stark belagert.

Vertreter der KG und der Möhnen waren gemeinsam auf dem Wagen.

Neben den Sitzungspräsidenten Obermöhn Sabine Dittrich und Mario Müller waren die beiden 1. Vorsitzenden Marc Hecking von der KG und Simone Reuschenbach von den Möhnen dabei. Es wurde sehr viel geworfen aber zwischendurch auch „mol ejne jetrööt!“.

10. Dreischläger Möhnen

Dem Prinzen zu Ehren war das am häufigsten sichtbare Nahrungsmittel während des Zuges die Karotte.

Nach so vielen Möhren lieferten die Dreischläger Möhnen eine willkommene kulinarische Abwechslung:
Sie hatten sich als „Popcorn“ verkleidet.

Popcorn süß oder salzig – die gut gelaunten Möhnen sahen auf jedenfall zum Anbeißen aus.

11. Prinzenwagen der KG Fernthal

Den Schluß- und Höhepunkt setzte natürlich der Prinzenwagen der KG Fernthal.

Der Regent der Dreischläger Jecken war ein erstklassiger Repräsentant des Vereins.

Auf seinem prunkvollen Wagen machte Prinz Hasi in jeder Situation eine gute Figur – mal das Publikum freundlich grüßend, großzügig „Kamelle“ werfend oder einfach nur herzhaft lachend.

Auch die Adjutanten Michael Grüber und Christian Breidbach machten einen erstklassigen Job. Ihr wichtigstens Utensil waren natürlich die Ohren. Wenn man selbst 4 davon hat, kann man bei der eisigen Kälte getrost die seitenliegenden Körperteile verhüllen.

So wie das erste, war auch das letzte Fahrzeug ein Feuerwehrauto, das zur Absicherung eingesetzt war. „Schlusslicht“ war daher die Freiwilligen Feuerwehr Fernthal.

Wie in so vielen Situationen über das gesamte Jahr hinweg:
Die befreundeten Wehren aus Strauscheid und Fernthal arbeiten zusammen und ziehen gemeinsam an einem Strang.

Nicht im Zug mitgegangen, aber trotzdem dabei waren das Etscheider Prinzenpaar

Prinz Thomas I. und Prinzessin Angie I. mit Gefolge ausnahmsweise am Rande des Geschehens

… und auch eine Abordnung der Neustädter Funkengarde wohnte dem Zug als Zuschauer bei.


Der Dreischläger Zuch war auch im Jahre 2026 wieder ein Erlebnis für Groß und Klein. Die Erwachsenen freuten sich über die tolle Stimmung, die Jüngsten eher über die prall gefüllten „Kamelle-Tütte“.
Klein, aber fein – und seit vielen Jahren ein echtes Publikumsmagnet. Der Zug begeistert sogar dann, wenn das Wetter nicht ganz mitspielt. Möglich wird das nur durch viele engagierte Helferinnen und Helfer, die mit Herzblut und Idealismus dabei sind. Oft sieht man gar nicht, wie viel Arbeit hinter den Kulissen steckt – von der Planung und Organisation bis hin zur liebevollen Gestaltung der einzelnen Wagen und Gruppen. Besonders schön ist es zu erleben, dass sich so viele junge Menschen mit Begeisterung einbringen und diese Tradition lebendig halten.


Mit der Auflösung des Zuges am Eisenstein war der Karnevalssamstag in Dreischläg natürlich nicht beendet. Die anschließende „After-Zuch-Party“ war wie in jedem Jahr ein echtes Highlight in und vor dem Bürgerzentrum Dreischläg.


Hier noch ein paar Schnappschüsse von Erwin Müller: