Alle Jahre wieder – bereits zum 4. Mal in Folge absolvierte die Ausdauersportgruppe Neustadt-Fernthal eine mehrtägige Mountainbike-Tour. Das Ziel war dieses Mal Winterberg im Sauerland.
Leider gab es im Vorfeld einige Ausfälle, sodass „nur“ 15 Personen teilnehmen konnten. Sogar der Organisator der Tour Peter Reuter musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. So übernahm Philipp Prassel die schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe, die Fahrstrecken auszusuchen und die Gruppe zu führen.
Am Mittwoch, den 2. Juli 2025 um 10.00 Uhr starteten die Teilnehmer die Anreise in Fahrgemeinschaften mit PKWs.
Nach dem Einchecken im Hotel Schneider stand bereits eine kleine Einfahrtour auf dem Programm.
Von „Komoot“ wurde die Strecke als „mittelschwer“ bewertet. Eine gute Grundkondition war jedoch erforderlich.
Daten:
- Streckenlänge: 30 km
- Höhenmeter: 550 m
- reine Fahrtzeit: ca. 2,5 Stunden
Bernd Hähn sorgte während der Fahrt für die passende musikalische Unterhaltung:
In glühender Hitze lechzten die Biker frühzeitig nach Abkühlung.

Nach der Rückkehr in Winterberg machte man sich frisch, schlenderte in den Ort zum Abendessen und anschließend in den benachbarten Biergarten. Dort fand die Gemütlichkeit jedoch ein jähes Ende, denn man wurde von wolkenbruchartigen Regenfällen überrascht, sodass sich die Westerwälder patschnaß ins Hotel flüchteten.
Der Folgetag (3. Juli 2025) begann mit einem erstklassigen Frühstück und einem anschließenden Gruppenfoto vor dem Hotel.

Georg Hennig, Andreas Salz, Marcel Salz, Bernd Reufels, Heinz Kurtenbach;
Bernd Hähn, Werner Salz, Bernd Holl, Kalle Müller, Winfried von Schoenebeck, Marcel Pott;
Zum Glück waren die Temperaturen deutlich abgekühlt, denn die nachfolgende Tour war gleichzeitig schon die „Königsetappe„.

Die Strecke mit ihren Steigungen verlangte den Fahrern Einiges ab:

Den letzten Stopp machte man nach Überwindung des schwierigsten Teils auf der Schwedenhütte.

Dort konnte man entspannen und Kräfte tanken.

Am dritten Tag (4. Juli 2025) lautete das Ziel Willingen, das man mit hohen Erwartungen an den Unterhaltungswert ansteuerte.

Ohne Fleiß kein Preis – in nüchternem „Komoot-Jargon“ hieß das:
- Streckenlänge: 53,2 km
- Höhenunterschied: 990 m
Schwere Mountainbike-Tour – sehr gute Kondition erforderlich, technische Grundkenntnisse genügen.
Auf dem Weg zur nordhessischen Stadt Willingen war der Langenberg zu bezwingen. Mit 843m über N.N. ist er der höchste Berg in NRW.

Aber nicht nur der Anstieg zum Langenberg war strapaziös – auch der Weg zum „Wilddieb“ mußte hart erklommen werden.

Oben angekommen, konnte man eine traumhafte Aussicht und „Ballermann-Musik“ genießen.

Bei der Abfahrt wählte die Truppe wieder einen steilen Anstieg, um noch einen kurzen Abstecher zur Mühlenkopfschanze zu machen.

Auf dem Weg ins Hotel musste man feststellen, das der gewählte Pfad wohl länger nicht mehr benutzt worden war.

Nach diesen Anstrengungen verbrachte man den (Feier-)abend im, bzw. vor dem Hotel.

Der Samstag, 5. Juli 2025 begann nicht wie gewohnt, denn Geburtstagskind Georg Hennig ludt zum Sektfrühstück ein.

Auch die anschließende letzte Tour hatte es in sich:

Das Außergewöhnliche an dieser Strecke war, dass die ersten 35 Kilometer ganz locker zu fahren, die letzten 15 Kilometer hingegen um so härter waren.



Gefühlt war die Tour zu Ende, als man den „Kahlen Asten“ erreicht hatte.

Zum Hotel konnte man es rollen lassen …
Am letzten Abend ließen es vor allem die Jüngeren im „Irish Pub“ nochmal richtig krachen, So erlangten sie die nötige Bettschwere, um am nächsten Tag die Heimreise ausgeschlafen anzutreten.
Wieder einmal war eine wunderschöne Radtour viel zu schnell zu Ende gegangen. Das Wetter hätte gar nicht besser sein können. Peter Reuter hatte wieder ein gutes Händchen bei der Vorbereitung und Philipp Prassel debütierte als „Guide“ in hervorragender Weise.
Die Truppe harmonierte einzigartig.

Trotz Unterschiede in Alter, Gewicht und Fitnessgrad fuhren die Teilnehmer auf Augenhöhe!

Schaut man hinter die Kulissen, wird deutlich, dass dies jedoch nur durch Einsatz von Hilfsmitteln möglich ist.
In der Pause war es hier die Sitzbank – beim Fahren war dies der Elektromotor!


